VDO – Val de Marne (FR)
Umwandlung von Autobahntrassen
Im Osten von Paris, im Département Val-de-Marne, wurden Flächen für eine Autobahn zwischen der A4 und der A86 reserviert: die Voie de Desserte Orientale (VDO). 2007 gab der Staat das Projekt auf und sieht stattdessen eine geordnete Bebauung der Flächen vor. Das Gebiet der VDO verfügt über zahlreiche Qualitäten. Nur 15 km von Paris entfernt, aber bereits am Rand der ländlichen Umgebung, bildet das Gebiet den Übergang zwischen Stadt und Landwirtschaft. Das Relief ist komplex und wird von einem Arm der Marne durchzogen. Es hat sich eine große Vielfalt städtischer Formen entwickelt: Einfamilienhausgebiete, Gewerbegebiete, Großwohnsiedlungen, Industriegebiete…
Die Herausforderung dieses Gebiets liegt im schrittweisen Übergang zu dichteren, besser durch aktive Mobilitätsnetze vernetzten Stadtstrukturen. Wir haben drei große Sequenzen im Untersuchungsgebiet identifiziert, mit drei wesentlichen Projektzonen. In der Projektzone Bec de Canard in Sucy-en-Brie wurde die Entwicklung eines Ökoquartiers erprobt, mit dem Ziel, Mikro-Zentralitäten und kurze Kreisläufe für ein kohlenstoffarmes Quartier zu schaffen.
Umwandlung einer Autobahntrasse – Val de Marne – 2014
RETHINK (Leitende Architekten-Stadtplaner) mit MTA (Landschaftsarchitekten)
Ausschreibung
Phase: Studie geliefert
Fläche: 40 ha
Honorare Studie v.St.: 70 k€
Planungszeit: 12 Monate
Fertigstellung Studie: 2015
Auftraggeber: AFTRP, 195 rue de Bercy, FR-75012 Paris
Ort: Chennevières s/M, Ormesson s/M, Sucy-en-Brie
Programm: Städtebauliche Studie
Auftrag: Entwicklung eines Raumentwicklungsplans
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